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Unter den Top 1000 ist jeder 7. Shop Oxid oder Shopware

Unter den Top 1000 ist jeder 7. Shop Oxid oder Shopware

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Auf was bauen buchstäblich die erfolgreichsten Onlineshops in Deutschland? Der Frage geht alljährlich iBusiness nach und wertet die Top 1.000 unter den Plattformen aus. Das ist die Spitze des Eisbergs, denn es gibt im Netz über 360 Tausend Shopinstallationen. Darunter vermutlich so mancher Shop, der über seine Basisinstallation nicht hinaus gekommen ist. Allem voran Woocommerce, als Shopverlängerung zu noch weit mehr WordPress-Installationen im deutschsprachigen Raum.

Wer zuhause von Hand Kerzen dreht oder Hundeplätzchen backt und diese testweise online verkaufen möchte, findet nichts Besseres. Woocommerce ist kostenlos und man kommt in der Basiskonfiguration erfreulich schnell zum Ziel. Möchte man mehr, oder auch nur ein bißchen individualisieren oder vielleicht nur den kleinen Shop gesetzeskonform machen, verliert schnell den Spaß.

Kommerziell betrachtet gibt es folglich keine Woocommerce-Shops, welche die Hitliste der umsatzbedeutendsten Shops anführen, geschweige dort auftauchen. Ähnliches gilt für ePages, Gambio, JTL oder Strato. Ein Klassiker ist zweifelsohne xt:Commerce. Fast 44.000 Shops sind im Netz zu finden. Ganz kleine, aber auch ganz Große. 27 xt:commerce-Shops gehören zu den 1.000 besten.

Magento ist mit 22.500 installierten Shops weit verbreitet und ebenfalls bekannt. So wie Shopware, die mit über 14.000 Installationen deutlich vor Oxid liegen. Seit in Freiburg das Community-Thema nicht mehr so aggressiv voran getrieben wird, schwindet die Basis der experimentierfreudigen Anwender. Keine 9.000 Shops sind aktuell noch im Internet zu finden.

Schaut man sich an, welche Top-1.000-Händler aktuell welche Technologie fahren, tauchen viele neue Namen auf, aber es gibt auch bekannte Standard-Systeme, die ganz oben mit mischen. Die meisten sind zahlenmäßig mit Magento unterwegs. Gefolgt von Oxid und Shopware. Für uns ein tolles Ergebnis, denn Oxid (93) und shopware (57) ergeben zusammen 150 Bestseller-Shops. 5 mehr als MagentoJ Die ganz teuren Systeme, wie Hybris, Demandware, IBM Websphere oder Intershop dürfen natürlich nicht fehlen. Alle zusammen sind kaum mehr als es Shops unter Oxid gibt.

Spannend wird der Trend der nächsten Zeit sein. Wohin entwickelt sich der Markt? Aktuell sind es 444 Shops, die Eigenprogrammierung sind. Zum bekannten B2C-Markt kommt immer stärker das B2B-Segment. Für nicht wenige Hersteller und Großhändler sind Hybrid-Lösungen äußerst attraktiv. Eine andere Betrachtung der aktuellen Zahlen zeigt, dass Fashion und Elektronik zwar die Hälfte, aber damit eben nicht alles ist. Nicht verwunderlich, dass unter den 22 Mrd. Euro Umsatz nicht wenig auf die Big Player amazon, ebay, zalando, otto & Co, entfallen.

Das Ranking 2016 (mit den Umsatzzahlen aus 2015) der umsatzstärksten Shops zeigt in den Top 10 entsprechende Namen:

Platz  1: amazon.de  7,79 Mrd. Euro
Platz  2: otto.de   2,30 Mrd. Euro
Platz  3: zalando.de  1,03 Mrd. Euro
Platz  4: notebooksbilliger.de  0,61 Mrd. Euro
Platz 5: cyberport.de    0,49 Mrd. Euro
Platz  6: bonprix.de    0,48 Mrd. Euro
Platz  7: tchibo.de   0,45 Mrd. Euro
Platz  8: conrad.de 0,433 Mrd. Euro
Platz   9: alternate.de 0,38 Mrd. Euro
Platz 10: apple 0,37 Mrd. Euro

(Quelle: https://www.ehi.org/de/top-100-umsatzstaerkste-onlineshops-in-deutschland/)

Der einstellige Prozentbereich sieht nur im Tortendiagramm klein aus. Da der Onlinemarkt mit über 44 Mrd. Euro auch große Krümmel abwirft, sind wachsende Nischen attraktiver denn je.Heimwerken und Garten ist mit 4,1% sicherlich im Wachstum, hat 2016 auch immerhin schon 1,8 Mrd. Euro umgesetzt. Fast Moving Consumer Goods (FMCG) galten ewig als online unverkaufbar. Heute hat es einen Anteil von 7,7% und macht immerhin 3,4 Mrd. Euro, die dem stationären Handel fehlen.

Inzwischen sind alle bekannten Branchen im Netz unterwegs. Gesundheit, Wohnen & Einrichten und natürlich immer mehr Freizeit & Hobby, worauf sich heute schon jeder siebte Online-Euro vereint. Sie wüssten gern genauer, wohin sich Ihre Branche aktuell bewegt? Gern kommen wir mit den für Sie wichtigen Zahlen an den Tisch und überlegen eine kanalübergreifende Strategie für die nächsten Jahre.

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